KIA STINGER - Die Sportlimousine der Oberklasse



  • In Europa mit 2,2-Liter-Diesel und zwei Benzinern (2,0-Liter und 3,3-Liter V6)

 

  • Leistungsspektrum von 147 bis 276 kW (200 bis 370 PS)

 

  • Stärkste Version beschleunigt in 5,1 Sekunden auf 100 km/h

 

  • Entworfen in Frankfurt, erprobt und ausgefeilt auf dem Nürburgring

 

  • Marktstart in Österreich voraussichtlich im Oktober 2017

 
Die Sportlimousine ist inspiriert durch die klassischen Grand Tourer – kraftvolle, elegante Autos, die es ihren Besitzern ermöglichten, stilvoll und schnell zu reisen. In jeder Phase des Entwicklungsprozesses war es das Ziel der Designer und Ingenieure, den perfekten „Gran Turismo“ zu kreieren. Der Stinger besticht durch seine Ästhetik, sein großzügiges Raumangebot für fünf Personen samt Gepäck, sein stabiles, ruhiges Fahrverhalten, sein agiles Handling und seine eindrucksvolle, heckbetonte Kraftentfaltung.

Bei der Weiterentwicklung des Konzeptfahrzeugs zum Serienmodell wurde der Kia GT in „Stinger“ umbenannt, auch in Anlehnung an die 2014 in Detroit präsentierte Kia-Studie GT4 Stinger. Während die neue Sportlimousine von ihrer Natur her ein echter GT ist, weist der Name Stinger auf zwei zentrale Charakteristika dieses Modells hin: Geschwindigkeit und spannende Fahrerlebnisse.

Der Kia Stinger ist das Resultat langer, leidenschaftlicher Entwicklungsarbeit. Sechs Jahre nachdem der Hersteller mit der Studie GT auf der Frankfurter IAA eine eindrucksvolle Absichtserklärung abgegeben hat, wird das Serienmodell in Produktion gehen. Wie Kia jetzt erstmals bekanntgab, wird die Sportlimousine in Europa mit drei Motorisierungen angeboten. Neben einem 2,0-Liter-Turbobenziner und dem besonders leistungsstarken 3,3-Liter-V6 Twin-Turbo wird für den Stinger auch ein 2,2-Liter-Turbodiesel zur Verfügung stehen.


Athletisch eleganter Auftritt, großzügiges Luxus-Interieur

Von der schnittig-eleganten Front über die schlanken Flanken bis zu den kraftvollen Hüften strahlt der Stinger ein sportliches Selbstvertrauen aus. Entscheidend für diese Straßenpräsenz sind die voll auf den Heckantrieb zugeschnittenen Proportionen mit langer Motorhaube und kurzem Frontüberhang (830 mm), langem Radstand (2.905 mm), großem Hecküberhang (1.095 mm) und energischen, breiten Schultern. Seine Haltung, seine Proportionen und seine ausgewogene Optik lassen den Stinger eher mit athletischer Eleganz als mit brachialer Aggressivität auftreten. Zur Großzügigkeit des Interieurs und des Gepäckraums tragen die üppigen Karosseriemaße bei: Mit 4,83 Meter Länge und 1,87 Meter Breite ist der neue Kia länger und breiter als viele andere Sportlimousinen.

Die „Coke Bottle“-Konturen der Flanken bringen sowohl die ausgeprägte Schulterlinie als auch die Fließheck-Silhouette des Stinger noch stärker zur Geltung. Die Aerodynamik des Modells wird durch eine Reihe von rein funktionalen Designelementen optimiert. Dazu gehören die seitlichen Lufteinlässe im Frontstoßfänger, die Kiemen an den vorderen Radhäusern, die glatte Unterbodenverkleidung und ein Heckdiffusor. In die Heckschürze sind vier ovale Auspuffendrohre integriert. An der Front wird der typische Kia-Kühlergrill in „Tigernasen“-Form von LED-Scheinwerfern flankiert.

Die „Gran Turismo“-Merkmale des Außendesigns werden untermauert durch das Layout und die Atmosphäre der tief liegenden Kabine mit stark geneigter Frontscheibe und einem hohem Armaturenbrett, das entlang einer horizontalen Ebene verläuft. Die Zentralkonsole ist zweigeteilt: Im oberen Bereich befinden sich der groß dimensionierte Touchscreen, die Lüftungsdüsen und die Bedienelemente des Infotainmentsystems, darunter die Tasten und Regler der Klimaanlage. Das griffige Lederlenkrad trägt zum sportlichen Fahrgefühl bei, und die Instrumenteneinheit kombiniert stilvoll analoge und digitale Anzeigen. Zwischen den großen Rundinstrumenten mit Metalleinfassung und roten Zeigern liefert ein TFT-Farbdisplay leistungsrelevante Fahrdaten wie die G-Kräfte in Kurven und Rundenzeiten. Darüber hinaus zeigt es Informationen des Bordcomputers, Benutzereinstellungen, Navigationshinweise und Diagnosemeldungen an.


Wahlweise Heckantrieb oder AWD, Achtstufen-Automatik ist Standard

Kia rechnet damit, dass sich die meisten europäischen Käufer des Stinger für den 2,2-Liter-Turbodiesel mit 147 kW (200 PS, bei 3.800 U/min) und 440 Nm Drehmoment (von 1.750 bis 2.750 U/min) entscheiden werden. Dieser moderne Diesel beschleunigt die Sportlimousine in 8,5 Sekunden auf 100 Stundenkilometer und ermöglicht eine Spitzengeschwindigkeit von 225 Stundenkilometern.

Darüber hinaus werden zwei Benziner angeboten. Der turboaufgeladene 2,0-Liter-Vierzylinder aus der „Theta“-Baureihe mobilisiert 188 kW (255 PS, bei 6.200 U/min) und ein maximales Drehmoment von 353 Nm (von 1.400 bis 4.000 U/min). Der stärkste Motor ist der 3,3-Liter-V6 Twin-Turbo („Lambda II“), der über eine Leistung von 276 kW (370 PS, bei 6.000 U/min) und ein maximales Drehmoment von 510 Nm (von 1.300 bis 4.500 U/min) verfügt. Mit dieser Topmotorisierung erledigt der Stinger den Sprint von null auf 100 Stundenkilo-meter in 5,1 Sekunden – so schnell war bisher noch kein Serienmodell der Marke Kia. In der Spitze streben die Kia-Entwickler als Zielwert 270 Stundenkilometer an.

Der Kia Stinger ist in Europa standardmäßig mit der zweiten Generation des von Kia selbst entwickelten Achtstufen-Automatikgetriebes ausgestattet. Bei diesem schnell schaltenden und hocheffizienten Getriebe setzt Kia erstmals einen Drehmomentwandler mit Fliehkraftpendel ein (Centrifugal Pendulum Absorber, CPA), der Drehschwingungen im Antriebsstrang reduziert und sonst eher bei Flugzeugen und im Rennsport zu finden ist. Mit der elektronischen Fahrmodus-Einstellung „Drive Mode Select“ lassen sich die Schaltmuster des Automatikgetriebes variieren. Dabei werden auch die Motoreinstellungen entsprechend angepasst. Der Fahrer hat die Wahl zwischen fünf Einstellungen (Eco / Sport / Sport+ / Komfort / Smart). Zudem lässt sich das Getriebe über Schaltwippen am Lenkrad auch per Hand schalten.

Das Allradsystem des neuen Kia Stinger wurde von Magna Powertrain in Österreich entwickelt und wird von einem Joint Venture zwischen Magna Powertrain und Kia Motors gefertigt.

Der Kia Stinger verfügt standardmäßig über Leichtmetallfelgen. Der 2.2 CRDi rollt auf 17-Zoll-Rädern (Bereifung 225/50 R17), der 2.0 T-GDI auf 18-Zoll-Rädern (225/45 R18) und der 3.3 T-GDI auf 19-Zoll-Rädern, die mit Hoch-leistungsreifen ausgerüstet sind (vorn 225/40 R19, hinten 255/35 R19). Die V6-Topmotorisierung ist darüber hinaus mit einem besonders leistungsfähigen Bremssystem ausgerüstet. Es beinhaltet serienmäßig innenbelüftete Scheibenbremsen von Brembo® (vorn 350 mm Durchmesser, hinten 340 mm) sowie Vierkolben-Bremssättel vorn und Zweikolben-Bremssättel hinten. Der 2.0 T-GDI verfügt ebenfalls über innenbelüftete Scheibenbremsen an allen Rädern (vorn 320 mm, hinten 315 mm). Beim 2.2 CRDi sind die vorderen Bremsscheiben innenbelüftet (320 mm), die hinteren massiv (315 mm).

Standard ist im Kia Stinger ein Audiosystem mit 7-Zoll-Touchscreen und sechs Lautsprechern, alternativ wird auch ein System mit neun Lautsprechern und externem Verstärker angeboten. In der Topausführung ist ein 8-Zoll-Navigationssystem inklusive Harman/Kardon® Premium-Soundsystem erhältlich. Mit 720 Watt Gesamtleistung und 15 Lautsprechern – inklusive Subwoofern unter dem Fahrer- und Beifahrersitz – sowie Clari-Fi™- und QuantumLogic™ Surround-Technologie verwandelt es den Stinger in einen rollenden Konzertsaal.

Foto: Werksfotos